Reiserücktritt, Reiserücktrittsversicherung, Reiseversicherung

Reiseversicherungen für Kreuzfahrten

Donnerstag, 17. März 2011

Für Passagiere, die auf einer Kreuzfahrt umfassend geschützt sein wollen, ist ein Komplettschutzpaket die beste Wahl. Wer sparen will, der sollte hingegen Einzelversicherungen abschließen, wobei Reiserücktritts- und Auslandskrankenversicherungen besonders sinnvoll sind.

Zunächst ist eine Kreuzfahrt keine Reise wie jede andere. Deshalb sind auch bei der Wahl der Reiseversicherungen besondere Aspekte zu beachten. Spezielle Reiseversicherungen für Schiffsreisen sind jedoch nicht notwendig. Generell bieten die Reiseversicherer auch für Kreuzfahrer Versicherungen in zwei verschiedenen Formen an:

  • Komplettpakte
  • Einzelversicherungen

Wer sich auf einer Kreuzfahrt umfassend versichert wissen will, für den ist das Komplettschutzpaket die richtige und in diesem Fall auch günstigere Wahl. Es enthält die gebräuchlichsten Reiseversicherungen wie

Diese Pakete lassen sich auch individuell anpassen. Sie können etwa mit oder ohne Reiserücktrittsversicherung gebucht werden.

Einzelreiseversicherungen Auslandskranken- und Reiserücktrittsversicherung

Einzelversicherungen sind dann die günstigere Lösung, wenn man sich nur auf die wichtigsten Reiseversicherungen konzentrieren will. Für eine Seereise sind dies:

  • Reiserücktrittskostenversicherung
  • Auslandskrankenversicherung

Eine Reiserücktrittsversicherung empfiehlt sich generelle bei Reisen, die früh gebucht werden und deren Reisepreis sehr hoch ist. Das sind Voraussetzungen, die auf die meisten Kreuzfahrtreisen zutreffen. Zu beachten ist, dass sich die Tarife aber am Reisepreis orientieren und deshalb entsprechend hoch werden können.

Eine Reisekranken- oder Auslandskrankenversicherung sollte für jede Reise gebucht werden. Auf Kreuzfahrten ist sie allerdings besonders zu empfehlen, da hier die krankenversicherungsspezifischen Zuständigkeiten besonders schwierig zu überblicken sind.

Zunächst erfolgt eine Behandlung auf einem Kreuzfahrtschiff auf Privatrechnung. Ob diese Kosten der heimatlichen Krankenversicherung in Rechnung gestellt werden können, hängt davon ab, ob man

  • privat oder
  • gesetzlich versichert ist.

Für gesetzlich Krankenversicherte gilt bei den Verrechnungsmodalitäten das Flaggenprinzip. Fährt das Schiff unter Spanischer Flagge, gilt das spanische Sozialversicherungsgesetz, etc.

Innerhalb der EU- und der EWR-Staaten ist eine Kostenabrechnung für die Board-Behandlung mit der deutschen Krankenkasse meist kein Problem. Allerdings zahlen ausländische Sozialversicherungen nicht dieselben Leistungen.

Für Länder, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen vereinbart wurde, gilt ähnliches. Eine Kostenerstattung ist möglich, die versicherten Leistungen richten sich nach den Vorgaben, die im Abkommen vereinbart sind.

Für alle anderen Länder ist eine Verrechnung mit den gesetzlichen Krankenversicherungen nur ausnahmsweise möglich.

Wer Mitglied in einer privaten Krankenversicherung ist, der ist europaweit geschützt. Weltweit gilt der Versicherungsschutz üblicherweise nur 1 Monat.

Mit einer Auslandskrankenversicherung können Kreuzfahrt-Passagiere all diesen Eventualitäten und Verrechnungsproblemen entgehen. Zudem ist auch der Krankenrücktransport in einer Auslandskrankenversicherung inbegriffen.